Heilpflanze: Lavendel

Als zweite Pflanze aus unserer Reihe der Heilpflanzen haben wir uns für den Lavenden entschieden – nicht nur weil wir Lavendel lieben, sondern auch weil dieser Pflanze seit der Antike besondere Eigenschaften zugeschrieben wurden!

 

Lavendel anbauen

Der Lavendel  ist eine sehr dankbare Pflanze, liebt die Wärme und auch direkte Sonneneinstrahlung und kann auch gerne mal ganz austrocknen. Zu viel sollte man den Liebling aus der Provence allerdings nicht gießen – ist er zu feucht, wächst er nicht gut.

Die Ernte erfolgt immer mit Stiel, die Büscheln kann man bzw. sollte man danach zusammenbinden und zum Trocknen an einem dunklen und trockenen Ort aufhängen (Durchzug nicht unbedingt erwünscht).

 

Verwendung und Anwendung

Der Lavendel ist das beste natürliche Desinfektionsmittel und wurde auch von unseren Vorfahren im Alpenraum verwendet – zum Beispiel wenn ein Familienangehöriger in den eigenen vier Wänden verstarb verstreute man Lavendel über dem Boden. Nicht nur gegen unangenehme Gerüche sondern auch aufgrund der desinfizierenden Wirkung.

Zusätzlich zur Desinfektion wird Lavendel auch für die Wundheilung sowie für gesunden und ruhigen Schlaf und bei Stress u.Ä. angewandt. Für die Wundheilung verwendet man Lavendelöl, welches man z.B. in Hautöl tropft. Für ruhigen Schlaf und gegen Stress verwendet man am besten Lavendelöl in einer Duftlampe.

 

Rezeptvorschlag

  • Lavendelöl: ein sauberes oder abgekochtes Glas mit Lavendelblüten füllen und mit Öl übergießen, anschließend 3-4 Wochen zB am Fensterbrett stehen lassen

 

Nützliche Literatur

Pflanzen für den Garten

 

© Pflanzenfreund

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