Vergleich: Staubsauger im Haus

Staub, (Tier-)Haare und allerhand Schmutz aus dem Garten im Haus. Da wird der richtige Staubsauger zum Lebensretter. Gerade der Staubsauger sollte auf die Bedürfnisse des täglichen Lebens genauestens abgestimmt sein, um auch langfristig effektiv damit putzen zu können. Wie bei allem im Leben sind die Vorstellungen der Kunden hier sehr verschieden, weswegen es am Markt unzählige Produkte gibt, um die Hausarbeit zu erleichtern. Egal ob klassischer oder beutelloser Staubsauger , Saugroboter oder Zentralsauganlage – mittlerweile gibt es für jeden Anwender genau das richtige Produkt.

 

Klassischer Staubsauger

Die Klassiker unter den Saugern. Neben dem Staubbeutel sind auch Hepa- und Motorenfilter für eine optimale Hygiene regelmäßig zu tauschen.

 

Unser Tipp: Miele

 

Beutelloser Staubsauger

Wem ist er kein Begriff…Dyson gilt als Vorreiter und Pionier bei den beutellosen Staubsaugern. Doch selbst bei diesen Saugern gilt immer: Wenn man hohe Anforderungen an Hygiene hat, dann sollte man besondere Modelle wählen oder die Filter regelmäßig tauschen und die Staubtrommel (Beutelersatz) ebenfalls in periodischen Abständen desinfizieren.

Die Vorteile bei den beutellosen Staubsaugern liegt auf der Hand: Weniger Saugkraftverlust durch besseren Luftstrom und kein lästiges Beuteltauschen. Nachteil: Die Sauerei die man beim Ausleeren hinterlässt 😉

 

Unser Tipp: Dyson Sauger

 

Zentralsauganlage

Wie der Name schon sagt gibt es bei der Zentralanlage eine Saugeinheit die meistens im Keller oder einem Abstellraum positioniert ist (Keller ist optimal aufgrund der Lärmentstehung). Im ganzen Haus sind Saugschläuche verlegt und es gibt in allen Räumen eine Saugdose (ähnliche Größe wie eine Steckdose, aber mit abnehmbarem Deckel). Bei dieser Staubsaugerart geht man mit der Sauglanze von Raum zu Raum und steckt das lose Ende einfach in die Dose. Moderne Anlagen verfügen über Schalter an der Dose oder Funkfernsteuerungen damit die Anlage weiß, welche Dose verwendet wird.

Die Vorteile der Zentralsauganlage sind, dass das Tragen des schweren Staubsaugers über Treppen oder in andere Räume nicht weiter notwendig ist. Der Staub wird zentral im Keller gesammelt und somit müssen die Filter nur mehr seltener ausgetauscht werden. Der Staub muss wie bei allen Saugern in regelmäßigen Abständen geleert werden.

Ein nachträglicher Einbau einer ZSA ist möglich, allerdings möglicherweise etwas schwierig.

 

Unser Tipp: Nilfisk Supreme

 

Staubsaugroboter

Saugzeiten timen, Spot-on-Cleaning und bequem auf dem Sofa sitzen, während ein kleiner Roboter den Staub und Schmutz beseitig. Klingt nicht nur gut, sondern ist durch moderne Technologie bereits Wirklichkeit. Staubsaugroboter brauchen wenig Platz und Energie, sind leicht – und somit sehr transportabel – und können bereits mit Fernbedienung oder Zeitschalter gesteuert werden – Stichwort: bei Ankunft sauber…das klingt eigentlich nach Smart Home.

Einzig die Anschaffungskosten und der höhere Reinigungsaufwand sind als negativ zu erachten. In Sachen Hygiene und Filter sind die Roboter sehr wartungsarm. Filter sollten wie auch die Walzen und Bürsten regelmäßig getauscht werden – da die meisten günstig zu haben und noch dazu einfach zu tauschen sind, nimmt man dies für den Komfort gerne in Kauf.

Bei größeren Grundflächen oder Bungalows kann sich der Kauf von zwei Robotern auszahlen. Es gibt auch Raumtrenner (so genannte Light Houses), mit denen der Roboter weiß, welche Räume er gesaugt hat und welche nicht – er fährt sie dann nacheinander an.

 

Unser Tipp: iRobot

 

Unser Fazit

Wir werden immer wieder gefragt: mit Hund, Kind und Laufkundschaft – wie haltet Ihr euren Boden sauber? Gerade bei gemeinsamer Gewerbe- und Privatnutzung sollte man sich auch über den Mehraufwand der Bodenreinigung Gedanken machen. Wir haben seit Jahren einen iRobot Roomba im Einsatz, der gute Arbeit verrichtet. Trotzdem saugen wir auch täglich mit einem Miele Staubsauger, da dieser Ecken erreicht, die der Roboter aus bautechnischen Gründen nicht sauber halten kann. Mit dieser Kombination sind wir sehr zufrieden und können die zusätzliche Nutzung eines Saugroboters jedem empfehlen, der sich damit bei der Hausarbeit helfen lassen möchte.

 

© iRobot

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