Heilpflanze: Der Wein

Die dritte Heilpflanze in unserer Reihe ist der Wein. Bereits in der Antike war der Wein ein willkommenes Getränk für Alt (und sogar Jung). Wein wurde für verschiedenste Beschwerden eingenommen und aufgetragen.

 

Den meisten Menschen konsumieren Wein heutzutage nur mehr als alkoholisches Genussmittel. Doch welche Anwendungsmöglichkeiten gibt es für Pflanze und Trauben noch?

 

Anwendung der Weinblätter:

  • Augenbindehautentzündung (als Tee und Umschlag)
  • Bäder für Blutkreislauf, Blutung, Cellulite, Couperose
  • Hämorrhoiden, Krampfadern, Orangenhaut
  • Sommersprossen, Venenentzündung

 

Anwendung der Trauben:

  • Abführend bei übermäßigem Konsum
  • Wein/Traubensaft gegen niedrigen Blutdruck
  • Cholesterinsenkend
  • Gefäßverengend und gegen Entzündungen

 

Wie baue ich einen Wein an?

Prinzipiell kann man den Wein auch selbst aus Traubenkernen selbst ziehen – allerdings braucht dies einiges an Zeit – obwohl der Wein ein sehr schnell wachsendes Gewächs ist. Daher sollte man ca. im Juni die Weinstöck an einen geeigneten Ort setzen.

Der Wein liebt – wie auch der Lavendel – einen vollsonnigen Standort und braucht mäßig viel Wasser. Am liebsten ist es dem Wein, wenn er nicht in einen Kübel oder Topf “gesperrt” wird.

Im Herbst können die Reifen Trauben geerntet und weiterverarbeitet werden. Der pure Genuss der Trauben steht bei den meisten natürlich im Vordergrund ;-).

 

Pflege

Der Wein ist etwas pflegeintensiver als zum Beispiel der Hopfen, so brauchen die Trauben immer volle Sonne um optimal reifen zu können, daher sollte man die unnötigen Blätter von Zeit zu Zeit entfernen um ein gutes Ergebnis zu erreichen. Ein Rückschnitt im Herbst ist notwendig damit die Pflanze im Frühjahr wieder gut austreiben können.

 

© Weinbilly

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