How-To: Grillen im Winter

Wir haben in unserem Sommer-Artikel übers Grillen bereits ausführlich über die verschiedenen Grilltypen gesprochen. Da wir aber nicht nur in den wärmeren Monaten Grillen, haben wir uns gedacht, dass wir unsere Erfahrung über das Grillen im Winter bzw. in der kühlen Jahreszeit teilen möchten.

 

Folgende Dinge unbedingt beachten

Beim Grillen im Winter gibt es ein paar kleine Regeln – hält man sich an diese, dann klappt das auch mit der perfekten Mahlzeit…egal bei welcher Außentemperatur.

  • Die Glut: Besonders in der kalten Jahreszeit bläst uns immer ein kalter Wind entgegen, daher sollte man den Grillrost entweder niedriger setzen oder den Deckel schließen, dadurch bleibt auch das Grillgut vor der Kälte geschützt und kühlt nicht zu schnell aus.
  • Speisen: Direkt serviert schmeckt das Gegrillte natürlich am Besten – hat man nun aber größere Mengen zu Grillen, sollte man besonders darauf achten, dass die Speisen nicht abkühlen. Dafür verwenden wir einen Warmhaltetop bzw. eine elektr. Warmhalte-Terrine. Diese sollte man ganz leicht offen lassen damit der entstehende Dampf bzw. das Kondensat abziehen kann.
  • Keine Thermoboxen: Viele Seiten empfehlen an dieser Stelle die Verwendung von Thermoboxen aus Styropor. Bitte Finger weg! Es wird alles quatschig und ekelig.

 

Am besten mit Tee oder Glühwein

Im Winter lieben wir alle Glühwein. Hält man im Sommer ein kühles Getränk wie Bier oder einen Wein in der Hand, so wird dies im Winter am besten durch einen schön wärmenden Tee oder Glühwein ersetzt.

 

Gartenparty im Winter

Wenn man nun die ganze Party gleich ganz ins Freie verlagert, dann sollte man Heizstrahler oder dicke Decken bereit haben um die Gäste zu wärmen – oder man sitzt im Ski-Gewand da.

Gerade bei einer dicken Schneedecke empfiehlt es sich, dass man das schöne Ambiente nutzt um den Garten oder die Terasse auch im Winter zu genießen.

 

Nützliches

Warmhaltebehälter

Buch über Grillen im Winter

© Garten.de

How-To: Eis natürlich bekämpfen

Welcher Hausbesitzer kennt es nicht? Das Problem Eis auf dem Gehweg oder der Einfahrt. Doch was können wir gegen das gefrorene Wasser tun? “Natürlich Salzstreuen”, hören wir von kommunalen Arbeitern und Bekannten. Doch ist Salzstreuen der sinnvollste und beste Weg?

 

Nachteile von Salz:

  • Umweltschädigend, geht ins Grundwasser
  • Greift die Haut von Haus- und Wildtieren an
  • Hohe Korrosionsworkung bei Beton und Metallteilen möglich (Auto)

 

Aus diesem Grund ist in vielen Gemeinden die Verwendung von Streusalz verboten.

 

Welche Alternativen gibt es?

Aufgrund der schlechten Versorgung mit Salz haben unsere Vorfahren vor 200-300 Jahren noch Steine (Split), Heu oder Sand/Sägemehl auf die Straßen und Gehwege gestreut. Aufgrund des Feinstaubs ist die Splitstreuung aber genauso verpöhnt wie die Salzstreuung. Gerade auf Autobahnen und stark befahrenen Hauptverkehrsachsen ist Salz allerdings eine unentbehrliche Waffe gegen Glatteis.

Wer auf jegliche Hilfsmittel verzichten möchte, der sollte jedoch zu Eispickel und Schneeschaufel greifen.

 

Sägemehl

Die meisten Sägewerke verwerten zwar die so genannten Hackschnitzel, nicht aber das bei der Arbeit entstehende Sägemehl – dieses wird meistens entsorgt. Man kann dieses meisten kostenlos beim Sägewerk holen und es somit für die Streuung verwenden.

Das Sägemehl bekämpft nicht das unerwünschte Eis, es erhöht die Reibung zwischen Untergrund und Reifen/Schuh. Im Frühjahr oder bei Plusgraden kann man das Sägemehl einfach mit einem Besen zusammenkehren oder mit Wasser wegspritzen.

 

Sand

Sand funktioniert im Prinzip gleich wie Sägemehl, es erhöht die Reibung und verhindert somit ein Ausrutschen. Der Sand ist in der Entsorgung nicht problematischer als Sägemehl und sehr gut mit der Umwelt kompatibel.

 

Heu

Als sehr natürliches Streumittel kann man natürlich auch das Heu des nächsten Bauern verwenden. Es reduziert ebenfalls die Reibung, man sollte jedoch darauf achten, dass die Heuhalme nicht zu lange sind und zu regelmäßig liegen, dies kann eine bessere Reibung nämlich wieder begünstigen – ungefähr wie nasse Blätter im Herbst.

 

Asche

Wer einen Kamin hat oder gerne grillt, der sollte die dabei entstehende Asche aufheben, denn auch dieses natürliche Abfallprodukt eignet sich ideal als Streumittel.

 

© ECHO Motorgeräte

Steinpilze aus eigener Zucht

Kürzlich haben wir bereits über unsere eigenen Parasol berichtet. Genau so haben wir aber auch eigene Steinpilze (oder Herrenpilze) gepflanzt und konnten diese endlich ernten.

 

© villa-freya.com / Jennifer & Daniel Herfort

 

Fast jeder Österreicher liebt sie – die Herrenpilze. In den Wäldern werden sie oft von organisierten Banden in großen Mengen “gewildert” und landen daher nur mehr in begrenzten Mengen auf dem heimischen Tisch. Wenn man die Pilze jedoch im eigenen Garten selbst züchten will, dann braucht man Geduld, kann sich aber im frühen Herbst auf eine saftige Ernte freuen (siehe Bild oben).

 

Wir machen aus unseren Herrenpilzen verschiedene – sehr leckere – Gerichte. So zum Beispiel ein Herrenpilz-Gulasch das perfekt mit Spätzle oder Reis harmoniert. Im Bild unten sieht man die vorbereiteten Pilze (komplett frei von Wurmfraß).

 

© villa-freya.com / Jennifer & Daniel Herfort

 

 

Knoblauch – der Alleskönner aus dem Garten

Der Knoblauch gilt in der alternativen Medizin als Alleskönner. Aber auch im Haushalt ist der Knoblauch ein gern gesehener Gast.

 

© villa-freya.com / Jennifer & Daniel Herfort

 

Der Knoblauch im Haushalt

Der Knoblauch kann im Haushalt wunderbar gegen diverse Schädlinge, Milben und gar gegen üble Blutsauger verwendet werden (nein nicht Vampire). Gegen die Spinnmilbe nehme man ein paar Zehen frischen Knoblauch gemeinsam mit einem Zwiebel und hakt diese klein. Das Kleingeschnittene gibt man in ein Gefäß mit ca. 500ml Wasser und einem Schuss Essig (wir bevorzugen Apfelessig). Nach einem Tag am Fensterbrett kann man die Mischung in eine Sprühflasche umfüllen und befallene Pflanzen besprühen und benachbarte Pflanzen (oder empfindliche) vorsorglich mit dem “Pflanzenschutz” behandeln.

 

Der Knoblauch in der Küche

Knoblauch ist ein allseits beliebtes Gewürz. Wenn man den typischen Knoblauchgeruch nach dem Essen vermeiden möchte, sollte man ein Knoblauchgranulat verwenden, da in diesem das riechende Allicin bereits extrahiert wurde.

Frischen Knoblauch sollte man immer mit etwas Ingwer mischen, da dies die Allirin-Verbindung lockert und löst und so den Geruch enorm verringert.

Nach der Zubereitung ist kann man den Geruch an den Fingern mit einer Edelstahlseife leicht entfernen – diese wirkt auch bei Zwiebeln und anderen intensiven Gerüchen und ist ein heißer Tipp für jede Küche!

 

Schnelle Hilfe gegen Knoblauchgeruch

Der Geruch verschwindet umso schneller, je mehr Bewegung und Sport man macht. Alternativ kann man auch in die Sauna gehen oder ein heißes Bad nehmen um den Stoffwechsel anzuregen, damit der Geruch schneller verfliegt.

Den Knoblauchgeruch zu überdecken ist keine gute Idee, denn das funktioniert nämlich nur so lange bis der nächste Stoffwechselstoß kommt… und die intensive Parfümwolke macht Mitmenschen dann gegebenenfalls mehr zu schaffen als der Knoblauchgeruch 😉

 

© villa-freya.com / Jennifer & Daniel Herfort

Parasol aus dem eigenen Garten

Wir haben bereits in einem Artikel über die Pilzzuchtsets geschrieben. Nun würden wir euch gerne unsere Ernte zeigen.

 

© villa-freya.com

Wir haben ca. 20 der schönen Schirmpilze ernten können und diese zu verschiedenen leckeren Speisen verarbeitet. Am besten ist natürlich das Parasol-Schnitzel (wer es lieber fettarm mag, der kann das panierte Parasol-Schnitzel übrigens bei 200°C und Ober-und-Unterhitze für 20-30 Minuten in den Backofen schieben und nach der halben Zeit einmal umdrehen).

 

Man sollte immer auf weiße und saubere Lamellen bei den Riesenschirmpilzen achten. Sind die Lamellen grau, braun oder extrem verklebt, dann sollte man den Pilz nicht mehr verspeisen.

 

Wir haben dieses Pilz-Set im Garten ausgebracht:

Riesenschirmpilz – Parasol

 

© villa-freya.com

Kartoffeln und Zwiebeln im Garten

Jeder genießt sie und im Garten sind die beiden Alleskönner auch gerne gesehene Gäste. Vorallem Zwiebel werden immer wieder zwischen verschiedene andere Pflanzen gesetzt, um den Boden optimal zu nutzen.

Die Kartoffeln können besonders gut am Rande des Gartens angesetzt werden, sie sind einfach in der Pflege und benötigen keine weiteren Vorbereitungen. Man sollte an einem Standort aber nur 3 bis 4 Jahre Kartoffeln anbauen, denn dann ist der Boden nicht mehr ausreichend für den Anbau der Kartoffeln geeignet. Günstige Folgekulturen sind Salat und Buschbohnen.

 

Aussaat oder Steckzwiebel?

Es mag vielleicht einfacher sein, die Zwiebel als Steckzwiebel im Frühjahr zu kaufen, die Auswahl an Zwiebelsorten ist aber nicht wirklich gegeben. Möchte man nun mehre Sorten, dann muss man sich in diesem Fall auch auf die Verwendung von Samen für die Zwiebelzucht einlassen. Im Handel gibt es Samen für sehr viele verschiedene Zwiebelsorten.

Für die Aussaat ist Mitte bis Ende März optimal. Die Zwiebelsamen keimen bereits und profitieren von der Restfeuchte aus dem Winter. Der Wasserbedarf der Zwiebel ist immer hoch, das sollte man vorallem im Sommer und Herbst bedenken!

 

Kartoffelsaat

Wer Kartoffeln aus Samen zieht, der hat den großen Vorteil, dass man bereits im ersten Jahr eine eigene Folgekultur erzeugen kann. In den darauffolgenden drei Jahren kann man die eigenen Pflanzen noch zur Nachzucht verwenden, danach sollte man die Kartoffelsamen neu kaufen und setzen, da der Ertrag und Geschmack der ersten Pflanzen bereits beträchtlich abnimmt.

 

© efehoreca nl

Sommerspezial: Rosen

Welche Frau liebt sie nicht – Rosen. Doch auch unter den Männern gibt es Verehrer dieser schönen Pflanze…denn nicht umsonst ist die Rose eine der aufwändigsten Pflanzen die es in Gärten zu pflegen gibt.

 

Die Geschichte der Rose ist so alt wie die Menschheit selbst. Bei den Germanen galt die Rose als die Pflanze der Freya, bei den Griechen Eros, Aphrodite und Dionysos. Über die Zeit hinweg wurde die Rose zum Symbol der Liebe, Jugend und Freude.

 

Doch wie pflegt man nun diese besondere Pflanze?

Rosen brauchen den richtigen Standort – am liebsten haben Rosen einen vollsonnigen Platz an der Südseite des Grundstückes. Vorsicht, die Pflanzen niemals zu dicht an Hauswände setzen – die Luft trocknet die Blätter zu stark aus und die Blüten können schnell welken.

Beim Düngen der Pflanzen sollte man besonders darauf achten, dass diese keinen zu sauren Boden bekommen und mit möglichst organischem Dünger versorgt werden. Hierzu eignen sich Pferdemist, Hornspähne und der eigene Kompost. Ist der Boden einmal zu sauer, dann sollte man mithilfe von Algenkalk versuchen das Milieu wieder anzupassen.

 

Bewässerung

Gerade im Sommer sind die Rosen als besonders durstige Pflanzen bekannt. Im Kübel halten es die Pflanzen bei zu starker Hitze aber nicht aus, der Topf erwärmt sich und die Rose lässt alles hängen und kann daran verenden.

Am einfachsten ist es, wenn man die Rosen nur bei den Füßen gießt, denn nasse Blätter können Pilzbefall und andere Krankheiten begünstigen.

 

Zurückschneiden

Die Rosen sollte man im späten Winter oder wirklich frühen Frühjahr zurückschneiden. Den richtigen Zeitpunkt erkennt man daran, dass die Augen der Rose rot anlaufen.

Man kann die Rosen gerne beherzt zurückschneiden, sie treiben kräftig wieder durch!

 

© Rosenparadies

Nützlinge im Garten

Die Natur lebt und gedeiht am besten mit der Hilfe von Symbiosen und genau eine solche kann man auch im Garten mit Nützlingen eingehen. Man macht sich kleine Insekten zu nutze die im Garten Schädlinge oder ungewollte Gäste fernhalten.

Wir haben bereits in einem früheren Artikel über Bienen die Nutzung dieser fleißigen Insekten zur Bestäubung besprochen. Zusätzlich liefern sie natürlich auch den himmlischen Honig den wir uns gerne in den Tee geben oder als Hausmittel für Halsschmerzen nutzen.

 

Andere Nützlinge für einen gepflegten Garten

Marienkäfer – Der kleine rote Käfer erfreut nicht nur Kinderherzen und gilt als ein besonderes Glückssymbol. Dieser besondere Käfer hilft im Garten die Pflanzen von lästigen Blattläusen fern zu halten.

 

Raubmilbe – Dieser kleine Nützling hört sich zuerst zwar sehr kritisch an, ist aber eigentlich eine besonders wichtige Gattung Milbe für den Garten. Vorallem im Obstbau (bei Apfel und Wein) wird die Raubmilbe gegen die gemeine Spinnmilbe und Rostmilbe eingesetzt, die sie frisst.

 

Laufkäfer – Gegen Asseln, Kartoffelkäfer und sogar gegen Schnecken kann der Laufkäfer nützlich sein. Dem Laufkäfer muss man ein gutes Heim bieten und ihn im Garten an einem zentralen Ort ansiedeln.

 

Florfliege – Diese Fliegengattung frisst wie der Marienkäfer die Blattläuse. Die Fliege wird allerdings eher in Innenräumen oder bei der winterlichen Vorzucht der Gartenpflanzen eingesetzt.

 

Regenwurm – Diese besonders emsige Wurm hilft in der Natur den Boden zu lockern und schafft mit seinen Wohn- und Wandergängen eine durchlöcherte Erdschicht. Der Wurm vermischt auch die obersten mit den untersten Schichten und hilft das Regenwasser dort hin zu leiten wo es hingehört – in den Boden.

 

Raubkäfer – Wie der Name schon sagt ist ser Raubkäfer eine jagende Spezies. Diese besondere Käfer der Gattung der Kurzflügler jagt besonders gerne nach Insekten, Spinnen, Würmern und Schnecken. Da der Raubkäfer allerdings auch für den Menschen geringfügig gefährlich sein kann, möchten wir an dieser Stelle eine Warnung vor dem Einsatz des Raubkäfers bei Haustieren und Kindern aussprechen! Bei direktem Kontakt kann der Raubkäfer eine ätzende Flüssigkeit versprühen die für Kinder- und Schleimhäute ätzend sein kann und bei Augenkontakt die Hornhaut empfindlich verätzen kann.

 

© Neudorff

Pilze selbst züchten

Wer liebt sie nicht…Pilze bzw. Schwammerl in jeglicher Form. Und was wenn wir euch sagen, dass ihr diese auch bequem und einfach daheim züchten könnt?

Pilze bilden ein so genanntes Myzel (fadenförmige “Wurzeln” des Pilzes) auf diesem dann die Fruchtkörper wachsen. Bereits seit einigen Jahren gibt es Pilzzuchtsets für Champions und andere Speisepilzsorten. Diese kann man auf verschiedene Arten züchten.

 

Pilzzuchtset im Topf/Pflanzkasten

Für Champions und Austernpilz gibt es Pflanzsets mit Setkisten. Diese füllt man mit Erde und kann das Myzel einbringen, nach wenigen Tagen sollten die ersten Fruchtkörper zu sehen sein (wenn die Bedingungen passend sind).

Championsset

 

Pilzzuchtset für den Garten

Gerade wer einen großen Garten oder ein angrenzendes Waldstück hat, der kann das Myzel auch leicht in den eigenen Garten setzen. Hierzu muss die Anleitung des Herstellers besonders penibel eingehalten werden, sonst stirbt das Myzel.

Beispiele für Pflanzsets für den Garten sind die Braunkappe oder der Parasol.

Parasolset

Braunkappen

 

Pilzzuchtset selbst gemacht

Für Leute die gerne und viel Kaffee trinken kann es sich lohnen, den unnötigen Kaffeesud zu sammeln und in einen (möglichst reinen) Sack zu geben – z.B. 12l Gefrierbeutel.

Myzel für den Kaffeesatz

 

© vice.com

Bienen am Grundstück

Natürlich ist es nicht der Traum eines jeden – wir möchten allerdings gerne Bienen halten und auch den eigenen Honig ernten. Daher haben wir uns für einen Artikel über die kleinen Schwarz-Gelben Helferlein entschieden.

 

Was muss ich beachten?

Vorweg: Bienenhaltung bedeutet Verantwortung!

Auch wenn man die Bienen nur als Hobby hält so sollte man doch die Bienengesundheit, die lokal geltenden Vorschriften und natürlich auch auf die Artgerechte Haltung Acht geben. Gerade Bienen können sehr nützlich und Hilfreich sein.

Bienen sind allerdings nicht nur als Honigproduzenten gut – sie helfen auch die Blüten im Garten zu bestäuben (…war da nicht was mit Bienen und Blumen ;-)..) und so erstrahlt der Garten in vollster Blütenpracht und das Gemüse wird auch gut bestäubt und kann optimal Früchte entwickeln.

Ein Bienenstock ist ein in sich geschlossenes System und sollte von Außen nur äußerst selten gestört werden. Vorallem beim Hochzeitsflug der Jungkönigin sollte man nicht stören oder versuchen die Bienen in einen anderen Stock zu locken – das kann das innige System stören und auf tiefster Eben zerstören.

In einer Beute sollten die Bienen die Waben selbst anlagen – vorgefertigte Wachswaben scheinen zwar “hilfreich” und sind in der Massenhonigproduktion gerne in Verwendung, bei Hobbyimkern sollte allerdings das Wohl der Bienen und die artgerechte Haltung im Vordergrund stehen.

Fachliteratur zu Bienen: Die Bienenkiste – Bienen natürlich selbst halten

 

 

Was brauche ich für einen Bienenstock?

Für eine eigenes Bienenvolk unerlässlich ist ein Bienenstock oder -beute – das ist die Behausung der Bienen und bietet ihnen den notwendigen Lebensraum um sich zu entwickeln. Zu guten Zeiten zählt das kleine Völkchen bis zu 60.000 emsige Bienchen – auf kleineren Grundstücke sollte man also auch die Nachbarn fragen.

Zur Grundausstattung von Hobbyimkern zählt:

  • Bienenstock
  • Großer Edelstahl Smoker
  • Gefederter Rahmen Griff
  • Doppelendiges Gelbes Stahl Werkzeug Für Bienenstock
  • Schutzanzug
  • Schutzhandschuhe

 

Startausrüstung bekommt man z.B. hier:

 

Achtung! Schäden durch Bienen:

Wenn Bienen Schäden verursachen oder Schmutz machen, dann ist der Imker dafür verantwortlich. Natürlich kann das auch bei Stichen und Schmerzensgeld gleich gehandhabt werden, daher gilt auch für Hobbyimker -> bei der Haushaltsversicherung auf Deckung prüfen und ggf. miteinschließen.

 

© mecklenburg-vorpommern.nabu.de