How-To: Staubsauger reinigen

Gerade in Allergikerhaushalten sollte der Staubsauger in regelmäßigen Abständen hygienisch gereinigt werden. Dabei reicht es nicht, dass man nur den Beutel wechselt.

 

Staubsaugerbürste

Die Bürste der Sauger wird mit der Zeit hart und ist voller Flusen und Haaren. Diese Bürsten kann man mit einem einfachen Hilfsmittel wieder flexibel machen – einem Feingliedkamm mit flexiblen Gliedern (für Hunde und Katzen gibt es hier Flohkämme).

Nachdem man die Bürsten wieder gut gereinigt hat, kann und sollte man die komplette Bodenbürste mit einem geeigneten Desinfektionsmittel abwischen.

 

Düsen

Bei Staubsaugdüsen reicht es, wenn man diese mit einem Desinfektionsmittel benetzt und abwischt.

 

Saugeinheit

Generell sollte man ebenfalls in regelmäßigen Abständen die Saugeinheit selbst abwischen oder ggf. sogar desinfizieren. In diesem Arbeitsgang kann man auch gleich die Filter waschen oder wechseln.

 

Staubsaugroboter

Aufgrund und Dank der Größe der Roboter und der explizit einfachen Austauschbarkeit der Einzelteile ist es möglich den ganzen Roboter einfach und schnell zu desinfizieren.

Die Filter bei den Robotern sollte man immer genau nach der vorgeschriebenen Zeit tauschen.

 

Vorausgehender Artikel: Staubsauger

 

© iRobot Roomba reinigen

How-To: Eis natürlich bekämpfen

Welcher Hausbesitzer kennt es nicht? Das Problem Eis auf dem Gehweg oder der Einfahrt. Doch was können wir gegen das gefrorene Wasser tun? “Natürlich Salzstreuen”, hören wir von kommunalen Arbeitern und Bekannten. Doch ist Salzstreuen der sinnvollste und beste Weg?

 

Nachteile von Salz:

  • Umweltschädigend, geht ins Grundwasser
  • Greift die Haut von Haus- und Wildtieren an
  • Hohe Korrosionsworkung bei Beton und Metallteilen möglich (Auto)

 

Aus diesem Grund ist in vielen Gemeinden die Verwendung von Streusalz verboten.

 

Welche Alternativen gibt es?

Aufgrund der schlechten Versorgung mit Salz haben unsere Vorfahren vor 200-300 Jahren noch Steine (Split), Heu oder Sand/Sägemehl auf die Straßen und Gehwege gestreut. Aufgrund des Feinstaubs ist die Splitstreuung aber genauso verpöhnt wie die Salzstreuung. Gerade auf Autobahnen und stark befahrenen Hauptverkehrsachsen ist Salz allerdings eine unentbehrliche Waffe gegen Glatteis.

Wer auf jegliche Hilfsmittel verzichten möchte, der sollte jedoch zu Eispickel und Schneeschaufel greifen.

 

Sägemehl

Die meisten Sägewerke verwerten zwar die so genannten Hackschnitzel, nicht aber das bei der Arbeit entstehende Sägemehl – dieses wird meistens entsorgt. Man kann dieses meisten kostenlos beim Sägewerk holen und es somit für die Streuung verwenden.

Das Sägemehl bekämpft nicht das unerwünschte Eis, es erhöht die Reibung zwischen Untergrund und Reifen/Schuh. Im Frühjahr oder bei Plusgraden kann man das Sägemehl einfach mit einem Besen zusammenkehren oder mit Wasser wegspritzen.

 

Sand

Sand funktioniert im Prinzip gleich wie Sägemehl, es erhöht die Reibung und verhindert somit ein Ausrutschen. Der Sand ist in der Entsorgung nicht problematischer als Sägemehl und sehr gut mit der Umwelt kompatibel.

 

Heu

Als sehr natürliches Streumittel kann man natürlich auch das Heu des nächsten Bauern verwenden. Es reduziert ebenfalls die Reibung, man sollte jedoch darauf achten, dass die Heuhalme nicht zu lange sind und zu regelmäßig liegen, dies kann eine bessere Reibung nämlich wieder begünstigen – ungefähr wie nasse Blätter im Herbst.

 

Asche

Wer einen Kamin hat oder gerne grillt, der sollte die dabei entstehende Asche aufheben, denn auch dieses natürliche Abfallprodukt eignet sich ideal als Streumittel.

 

© ECHO Motorgeräte

How-To: Bienen überwintern

Wie bereits in unserem Artikel über Bienen im Garten beschrieben, ist das Halten von eigenen Bienen(völkern) im Garten sicherlich ein Vorteil – nicht nur für das eigene Leben, sondern auch für die Natur.

 

Doch wie überwintere ich Bienen?

Diese Frage haben wir uns auch schon länger gestellt… denn was genau gilt es hier zu beachten?

Die Bienen bilden meist mehrjährige Völker und überwintern in ihren Stöcken. Die Bienen bilden eine so genannte Wintertraube. Die Königin und “wichtigere” Bienen überwintern in der Mitte der Traube – dort herrschen beinahe konstante 25° Celsius, wodurch die Bienen nicht erfrieren. Die Bienen an den äußeren Stellen der Traube erzeugen durch Muskelkontraktionen Wärmeenergie und werden nach einiger Zeit von Bienen in der Mitte der Traube abgelöst und mit Nahrungsmittelvorräten aus dem Sommer gefüttert.

Prinzipiell brauchen die Bienen in den Wintermonaten (je nach Temperatur und Volkgröße) zwischen 10 und 20kg Honig – dies sollte man bei der ersten Honigernte im Herbst beachten!

 

Es ist keinesfalls sinnvoll die Bienen abzudecken oder gesondert zu wärmen. Das schadet der Gesundheit und könnte die Bienen von der “Winterstarre” lösen. Dadurch wird der Stock zu früh aktiv und die Bienen sterben beim Ausflug.

 

© Bayer Bee Care

Nützlingshotel

Vor allem in Schulen oder Kindergärten sind Insektenprojekte sehr beliebt – meistens bauen die Kinder selbst ein Insekten- oder auch Nützlingshotel.

 

Brauche ich ein derartiges Hotel?

Ja und nein – man muss weder teuer ein eigens hergestelltes Insektenhotel kaufen, noch muss man langwierig planen und bauen. Die meisten Nützlinge finden in einem gut angeordneten Garten ganz von alleine ein optimales Heim – dennoch kann es sinnvoll sein und auch Spaß machen, den Insekten einen idealen Unterschlupf zu bauen.

 

Wo soll ich mein Hotel aufstellen?

Aus persönlicher Erfahrung können wir empfehlen die Unterschlupfmöglichkeiten an den an den ruhigeren Eckpunkten des Gartens zu positionieren.

 

Was steht im Garten der Villa Freya?

Wir haben unseren Insekten mit Zapfen, Bambusröhrchen und Sägespänen mehrere Hotels gebaut, nachdem wir unser erstes Insektenhotel in einem Baumarkt erworben haben.

 

Die Unterschlupfmöglichkeiten sind bei uns gut besucht – Wildbienen, Schmetterlingen, Florfliegen und natürlich auch die Marienkäfer fühlen sich richtig wohl.

Mehr über Nützlinge könnt ihr in unserem Nützlingsartikel nachlesen.

 

Unsere Empfehlungen:

Kleines Hotel

Bausatz für Kinder

Buch über Insektenhotels

 

© Insektenhotels

Sommerputz: Die Fenster

Wer kenn ihn nicht? Den Sommerputz…in der Früh bei einer warmen Brise die Vorhänge aufhängen und die Teppiche im Garten klopfen, das ist im Sommer sicherlich angenehmer als zu sonst einer Jahreszeit. Aber was immer etwas ärgerlich ist sind die Fenster.

 

Die Fenster

Es ist ein sehr leidiges Thema – Fenster reinigen und vorallem anschließend sauber halten. Zu Ostern hat man den Ruß von den Brauchtumsfeuern und im Winter hat man den Feinstaub der Winterdiesel.

 

Die Reinigung

Doch gibt es irgendetwas, das mir das Reinigen der Fenster erleichtern könnte? Experten sagen Ja! Wenn man das Fenster schon reinigen muss, dann kann man im Anschluss eine Nano-Versiegelung  auf alle Fenster aufbringen. Diese hält dann je nach Witterung und Exponiertheit zwischen 6 und 24 Monaten.

 

Link: Nanoversiegelung

 

Fensterputzroboter

Von einem unserer Kunden hörte ich mal folgenden Satz “es gibt auch schon für alles Roboter” – wo er Recht hat, hat er Recht. Es hört sich für viele sicherlich utopisch an, aber es gibt bereits Fensterputzroboter. Wie gut oder schlecht diese putzen, darüber kann man sich sicher streiten.

Wer gerne einen ausprobieren möchte, der kann diese z.B. auf Haushaltsmessen sehen oder sich selbst einen solchen Wunderling zulegen.

 

Links:

Fensterputzroboter

 

© Ecovacs Winbot

Hilfe, der Abfluss ist verstopft!

Egal ob in der Dusche, der Abwasch oder beim Klo, ein verstopfter Abfluss ist immer ärgerlich und kann bei falscher Behandlung zu weitreichenden Problemen führen.

Doch was muss ich machen damit der Abfluss wieder frei wird? Gibt es Hausmittel? Oder gibt es natürliche Hilfsmittel?

 

Hausmittel aus alter Schule:

  • Cola
  • Natron-Backpulver (od. Soda) mit Essig
  • Saugglocke (oder Pömpel)

 

Werkzeug notwendig:

  • Ausbau vom Syphon (wenn vorhanden)
  • Spirale oder Einziehfeder

Aus eigener Erfahrung helfen am Besten die alt bewährten Mittel aus Backpulver mit Essig. Der Abfluss wird dadurch ohne Chemie einfach und sicher frei!

 

© pinterest.com

How-To: Beton selbst mischen

Beton mischen sollte gelernt werden, denn auf die Mischung kommt es an. Je nachdem für welche Anwendung man den Beton benötigt muss man das Mischverhältnis zwischen Zement, Wasser und Füllstoffen beachten.

 

Betonrezept für Fundamente

1 Teil Wasser (z.B. 1 Liter)

2 Teile Zement (2 kg)

10 Teile Zusatzstoffe (10 kg Kies)

 

Betonrezept für Universalbeton

1 Teil Wasser

2 Teile Zement

8 Teile Zusatzstoffe

 

Je nachdem wie viel und wie schnell man den Beton braucht, sollte man sich entweder überlegen, dass man den Beton im Kübel anrührt oder in einer Mischmaschine (Kippbetonmischer). Diese kann man entweder ausborgen oder bei intensiven Arbeiten oder Arbeiten über einen längeren Zeitraum selbst kaufen (Kosten zw. 160 und 500 €).

 

© heimwerkertricks.net

Kühle Getränke ohne Kühlschrank

Besonders an heißen Tagen möchte man nicht nur Schatten (siehe hier) sondern auch kühle Getränke. Dies ist vorallem am Bau (wo es meistens noch keinen Kühlschrank gibt) oft schwer umzusetzen. Je nach Baustelle gibt es einen Baucontainer (wie hier beschrieben), dann kann man dort einen kleinen Camping-Kühlschrank reinstellen.

 

Doch wie kühlt man nun ohne Kühlschrank und Strom?

Es gibt Grundstücke, da hat man einen eigenen Bach oder Seezugang, dort könnte man die Getränke reinlegen. Das umströmende Wasser kühlt somit das geliebte Getränk.

Hat man kein Wasser und keinen See, so gibt es die Möglichkeit, dass man in eine Wanne Wasser und Eiswürfel gibt (je größer die Wanne, desto besser die Kühlmöglichkeit) und gibt anschließend Salz in die Wanne. Durch chemische und physikalische Reaktionen werden die Getränke in kürzester Zeit gekühlt. Nachteil: man muss Eiswürfel mit haben!

Wenn auch keine Eiswürfel zur Verfügung stehen, dann gibt es einen kleinen Trick den wir noch aus unserer Jugend und den Mickey Mouse Heften kennen: Hierzu nimmt man ein Wanne, füllt diese ca. 7-8cm mit Wasser. Nun gibt man die zu kühlenden Flaschen in die Wanne und stürzt einen lichtundurchlässigen Eimer darüber (also keine langen Flaschen oder ein großer Kübel). Dannach lege man einen Stein darauf.

Baufinanzierung – das ist zu beachten

Was darf die Immobilie kosten, was habe ich monatlich “frei” um den Traum von der eigenen Immobilie zu verwirklichen? Die meisten Banken haben äußerst strenge Risikoabteilungen im mit den Richtlichen von Basel III (ICAAP) im Einklang zu sein. Zudem müssen die Banken in regelmäßigen Abständen einen sogenannten Stresstest wiederstehen – allein schon deswegen möchten sie keine Risiken auf sich nehmen.

Zusätzlich ausschlaggebend für die Vergabe von Krediten ist auch die Laufzeit. Ist man 40 Jahre und will mit 60 in Pension gehen, hat man nur mehr 20 Jahre Zeit für die Rückzahlung. Daher ist es wichtig, einen größeren Kredit eher in jungen Jahren aufzunehmen um “lange” für die Rückzahlung Zeit zu haben.

 

Brauche ich Eigenmittel?

Ja! Bei Eigenheimfinanzierungen braucht man mind. 10% bis zu 20% Eigenmittel um den gewünschten Kredit zu bekommen. Diesen Faktor kann man jedoch mit dem Bankberater bzw. Betreuer besprechen und bei entsprechendem Einkommen kann es sogar einen Kredit ohne Eigenmittel geben. Pauschal kann man sagen, dass die Rate im schlimmsten Fall (Worst Case Scenario) maximal 40% des Einkommens betragen darf.

 

Wie sieht es mit der Absicherung aus?

Eine Absicherung muss für die Bank zu jeder Zeit gegeben sein. Ein Grundstück und Haus alleine hat früher sicherlich gereicht (daher auch die Immobilienkrise mit resultierender Weltwirtschaftskrise) – jetzt müssen die Besicherungen höher sein. Beispielsweise ein unter dem Wert gekauftes Objekt, ein Haus oder ein weiteres Grundstück als Erbe.

 

Beispielrechnung – für die Rate:

Aktuelle Kaltmiete pro Monat (95 qm) + 1.100 €
Verfügbares Sparkapital pro Monat + 300 €
Bewirtschaftungskosten pro Monat: 1,50 €/qm  + 147 €
Bewirtschaftungskosten neue Immobilie: 170 €
– 170 €
 

So hoch könnte die Kreditrate sein:

 

= 1.377 €

 

 

© Schwäbisch Hall

Rücktritt vom Immobilienkauf ohne Klausel?

Grundsätzlich haben wir den Rücktritt von Verträgen bei Immobilienkäufen bzw. -verkäufen bereits besprochen. Zusätzlich zum expliziten Rücktrittsrecht für beide Parteien sollte man auch folgende Punkte beachten (z.B. wenn Sie ein Rücktrittsrecht nicht haben verankern lassen).

 

Als Verkäufer

Sie haben als Verkäufer die Möglichkeit vom Kaufvertrag zurückzutreten wenn die Vertragspartei die vereinbarte Zahlung für das gewünschte Objekt nicht leistet. In so einem Fall liegt ein “wichtiger” Grund für die Auflösung des Vertrages vor. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, wenn der Käufer die Vertragsrichtlinien verletzt (z.B. durch den unerlaubten Umbau bzw. durch unerlaubte Bebauung des Objektes).

 

Als Käufer

Liegt am Grundstück eine Grundschuld (z.B. Hypothek) und die Bank ist nicht zur Lösung bereit bzw. findet mit dem Verkäufer keine Lösung, so hat man aus Käufer ebenfalls einen wichtigen Grund den Kaufvertrag aufzulösen und die bereits gezahlte Kaufsumme zurückzufordern. Selbstverständlich hat man als Käufer auch das Recht bei versteckten bzw. verschleierten Mängel den Kauf rückabwickeln zu lassen.

 

Grundsätzlich gilt jedoch, dass man gerade bei Immobiliengeschäften das Objekt VOR dem Kauf ausreichend prüfen und begutachten muss. Dieser Schritt bewahrt den Käufer jedoch nicht vor versteckten Mängeln und den Verkäufer nicht von finanziellen Problemen des Käufers.

 

Weiterführende Links:

Buch Immobilienkauf Österreich

Buch Immobilienkauf Deutschland

Villa-Freya Artikel: Der Grundstückskauf

 

© biv-ot.org